Einnässen (Enuresis)

Unter Enuresis versteht man das Bettnässen bzw. das Einnässen im Schlaf nach Vollendung des 5. Lebensjahres, d.h. in einem Alter, in dem der psychische und physiologische Reifungsgrad bei Kindern in der Regel eine willkürliche Blasenkontrolle möglich macht.
Für die Diagnose Enuresis oder Bettnässen gelten folgende Kriterien:

  • das Kind ist mindestens fünf Jahre alt;
  • es nässt an mindestens zwei Nächten im Monat ein;
  • organische Grunderkrankungen und medizinische Ursachen wurden ausgeschlossen.

Psychotherapeutische Methoden, die zur Behandlung der Enuresis eingesetzt werden sind v.a.:

  • Die apparative Verhaltenstherapie (AVT): Sie ist das Mittel der ersten Wahl bei der Therapie der Enuresis nocturna und zeigt relativ hohe Erfolgsraten. Tragbare Geräte (sog. „Klingelhose“) und Bettgeräte (sog. „Klingelmatte“) sind etwa gleich effektiv – die Auswahl sollte den Kindern überlassen werden.
    Die Wirkung kann, falls notwendig, zusätzlich verhaltenstherapeutisch verstärkt werden
  • Durch die sog. Kalenderführung: Eine mehr auf die Symptomatik bezogene Art der Verstärkung ist die Kalenderführung. Das Kind malt dabei nach jeder Nacht in einem vorstrukturierten Bild ein Feld in einer bestimmten Farbe aus, je nachdem, ob das Bett trocken oder nass war. Neben der Verstärkung dient ein Kalender gleichzeitig zur Protokollierung der Auftretenshäufigkeit des Einnässens. Die Kalenderführung ist die einfachste Art der Therapie.
  • Hypnotherapie: mit der therapeutischen Anwendung von Hypnose bei Enuresis können in vielen Fällen gute Erfolge erzielt werden

Weitere Informationen zum Ablauf und den Kosten der Therapie in unserer Praxis finden Sie unter: Ablauf einer Therapie und zu den Kosten.

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