Trennungsängste

Hauptmerkmal von Trennungsängsten ist eine ausgeprägte starke Angst in Situationen, in denen ein Kind/Jugendlicher von seiner nahen Bezugsperson (häufig Mutter und/oder Vater) oder von zuhause getrennt wird. Die Angst tritt auch bereits auf, wenn die Trennung noch nicht erfolgt, aber zu erwarten ist, z.B. morgens, wenn das Kind in die Schule gehen soll. Begleitet werden die Ängste oft von der Sorge, dass der Bezugsperson oder dem Kind selbst etwas Schlimmes passieren könnte. Verbunden mit den Trennungsängsten sind Symptome wie Weigerung zur Schule zu gehen, außer Haus zu schlafen, besonders anhängliches Verhalten, Träume oder Albträume über Trennung und auch körperliche Symptome wie Übelkeit (auch mit Erbrechen), Bauch- und Kopfschmerzen.

Zu beachten ist, dass ängstliche Reaktionen auf Trennungen bei Kindern bis zu einem Alter von zweieinhalb Jahren normale Entwicklungssymptome sind und als sog. „fremdeln“ zu verstehen sind.
Die verhaltenstherapeutische Behandlung von Trennungsängsten bei Kindern und Jugendlichen beinhaltet die Einbeziehung der Eltern in die Planung und Durchführung. Die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie bei der Behandlung von Angststörungen ist durch kontrollierte Studien wissenschaftlich belegt.

Weitere Informationen zum Ablauf und den Kosten der Therapie in unserer Praxis finden Sie unter: Ablauf einer Therapie und zu den Kosten.

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